Der letzte Tag

Wildblog Team, 28. Juli 2014

Thekla

 

Nach einer erholsamen Nacht in der Jugendherberge stehe ich auf und stürze mich in das mich bereits umgebende Getümmel. Die Frühstückscrew ist schon tatkräftig unterwegs und bereitet für die gesamte Gruppe die leckersten Pancakes der Welt zu. Alle freuen sich über das abwechslungsreiche Mahl, besonders auf die frische Milch und den Tag, der darauf folgt.

Es ist unser letzter ganzer Tag in Kanada und die Zivilisation hat alle schon wieder eingeholt. Nach dem Zusammenräumen der Zelte, die noch in der heißen Sonne auf der Wiese vor der Herberge trocknen mussten, fahren wir mit Charlotte in die Stadt und auch diesmal fällt es uns schwer das passende Kleingeld für den Bus zusammen zu bekommen. Angekommen beim Fahrradverleih setzen wir uns die Helme auf und starten unsere zweistündige Tour rund um den Stanley Park, der sowohl bei den Einwohnern als auch bei den Touristen sehr beliebt ist. Er ist kein kanadischer Urwald, aber er macht schon auch was her, Kathi meint: „Wie ein Urwald, nur aufgeräumt.“

Kurz vor unserem Ziel platzt der Reifen von Johannes Fahrrad und so fährt er mit Charlotte los, um es beim nächsten Shop reparieren zu lassen. Der Rest der Gruppe fährt zum Verleih und gibt die Räder ab.

Nach einer kurzen Pause, in der sich jeder sein Mittagessen kaufen kann, geht es weiter nach Granville Island, dessen Einkaufsmeile berüchtigt für die dort verkaufte Native Art ist. Wir haben 45 Minuten Zeit.

Während die anderen in den großen Markt stürmen um etwas zu Essen für heute Abend zu kaufen, gehe ich mit Lina und Ronny in einige Art Galleries und kleinere Läden und suche mit ihnen nach ein paar schönen Mitbringseln für unsere Lieben daheim. Auch eine andere wichtige Aufgabe wird in dieser Zeit erfüllt, Lina und ich führen eine Umfrage durch, zum Thema Heilpflanzen, um mehr Informationen für unser Projekt zu gewinnen. Danach gehen wir drei auf die 4th Avenue, während die anderen nach Gastown gehen, und suchen einen Laden, den ich gesehen hatte. Leider endet diese Suche nach wenigen Minuten, als wir realisieren, dass alle Läden bereits ab 18 Uhr geschlossen haben.

Wir verpassen die Bahn, nehmen aber die nächste um zu unserem Treffpunkt zu gelangen, der sich ziemlich im Mittelpunkt von Downtown befindet. Diesen Teil der Stadt finde ich besonders schön, da er abgesperrt für Autofahrer ist und sich einige Musiker und Künstler dort ansammeln und man ihnen auf einer Bank sitzend gut zuhören kann. Zum Schluss unserer Tour gehen einige von uns erneut nach Gastown und schauen noch nach letzten Souvenirs.

Zurück in der Jugendherberge bin ich ziemlich platt, trotzdem rappele ich mich auf für das abendliche Picknick. Es ist ein bunt gemischter Haufen an Essen, denn jeder sollte zu der abendlichen Runde etwas beisteuern. Doch etwas überwiegt deutlich, BROT! Wir lassen es uns schmecken, besonders den von Hannes gekauften Honey Smoked Salmon! Super lecker!

Endlich ist es kurz vor 24 Uhr, wir zählen den Countdown ein und begleiten Jette in ihr 19. Lebensjahr. Einige erschöpfte Leute (mich eingeschlossen) gehen danach ins Bett, doch die hartgesottenen bleiben noch bis tief in die Nacht wach. Morgen geht es nach Hause.


Comments

Lina, 15. Oktober 02:40 Uhr

Stands back from the keyboard in amznameet! Thanks!

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